Zentralpespektive


Dank den Regeln der Zentralperspektive können wir Räume (Objekte) so zeichnen, wie wir diese sehen und nicht so, wie diese sind.

Konstruktionsablauf:

  1. «Rückwand» proportional richtig einzeichnen (dient der Orientierung).
    Die Rückwand in einem Zimmer ist normalerweise die hinterste Zimmerwand. Die «Rückwand» in einem Aussenraum kann eine imaginäre Fläche sein: Begrenzung meistens unten duch Strasse o.ä. Linke und rechte Begrenzung evtl. durch Hausecke, Baum, Telefonmast, Strassenlampe, Lastwagen, o.ä. Die Begrenzung oben kann fehlen. 
  2. Augenhöhe suchen und mit feiner Hilfslinie einzeichnen (immer, dann stehen lassen)
  3. Standort auch mit feiner Linie einzeichnen
  4. Schnittpunkt von Augenhöhe und Standort ergibt den «Fluchtpunkt»
  5. Alle der Blickrichtung parallelen Linien "fliehen" zum Fluchtpunkt (treffen sich im Fluchtpunkt.) Also hier nun die verschiedenen Kanten (Wand-Decke, Wand-Boden, Strasse-Hauswand usw) einzeichnen.
  6. Objekte konstruieren: Am besten zeichnet man zuerst die am besten sichtbare Fläche. Dann die Fluchtlinien suchen, zuerst feine Hilfslinien einzeichnen und dann erst die definitiven Kanten zeichnen.
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  7. Beachte:
    • Alle Linien oberhalb der Augenhöhe fallen zum Fluchtpunkt hin ab
    • Alle Linien unterhalb der Augenhöhe steigen zum Fluchtpunkt auf
    • Beachte die Fluchtlinien links und rechts vom Standort!
    • Alle der «Rückwand» parallelen Linien müssen immer parallel bleiben.

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Weitere Informationen erhältst Du unter «Konstruktionshilfen»


Skizzen zum Thema «Mein Zimmer»


Das Labor, ausgearbeitete Schülerarbeit